Bücher für Betroffene, Angehörige und Fachpersonen
Porchet-Munro Susan, Stolba Verena, Waldmann Eva
„Den letzten Mantel mache ich selbst. Über Möglichkeiten und Grenzen von Palliative Care“
Das in der Schweiz wohl meistgelesene Buch zu dieser Thematik – zu Recht.
Mit klarer Sprache und gut verständlich erfährt man die Grundlagen der Palliative Care.
2006, Schwabe. ISBN 978-3-7965-2144-7
Eberle Scott
„The Final Crossing“
Ein Buch für jedermann. Das Geheimnis des Todes und dabei tritt der Tod als Lehrer und Freund gleichzeitig auf. Das Buch ist in englisch verfasst.
2006, Lost Borders Press. ISBN 0-9777632-18
Terzani Tiziano
„Noch eine Runde auf dem Karussell“
Der Untertitel dieses Buches ist treffend „Vom Leben und Sterben“. Terzani, ein Journalist, erkrankt an einem Tumor und beschreibt seine letzten Reisen in Form eines biografischen Romans. Sehr schöne Passagen mit grossartigen Beschreibungen der Realität.
2007, Knaur Taschenbuch. ISBN 978—3-426-77956-9
Klara Obermüller
„Weder Tag noch Stunde“
Texte einer Publizistin, die wahrlich zum „Nachdenken über Sterben und Tod“ stimulieren, wie es im Untertitel steht. Ein Buch, das die nackte Realität aufzeigt und sich nicht bemüht, „billige“ Lösungsversuche aufzudecken
2007, Verlag Huber. ISBN 978-3-7193-1445-3.
Basisliteratur Palliative Care für Fachpersonen
Knipping Cornelia
„Lehrbuch Palliative Care“
2006, Huber-Verlag. ISBN 3-456-84316-X
Ein ausführliches Lehr- und Nachschlagebuch, der Almanach der Palliative Care für Ärzte, Pflegepersonen, Psychologen, Sozialarbeiter und Seelsorger
Neuenschwander Hans
„Palliativmedizin“
Ein praktisches Handbuch für Ärztinnen/Ärzte auf Schweizer-Verhältnisse abgestimmt.
2006, Krebsliga Schweiz
Husebo S., Klaschik E.
"Palliativmedizin“
Bereits die 4.Auflage. Ein Buch, das jedem, der schwerstkranke und sterbende Patienten betreut, übersichtlich und praxisnah Informationen zu allen zentralen Themen vermittelt
2006, Springer-Verlag. ISBN 3-540-29888-6
Wilkening Karin, Kunz Roland
„Sterben im Pflegeheim“
Was heisst gutes Sterben im Heim. Es werden hervorragende Denkanstösse zur Verwirklichung einer menschenwürdigen Abschiedskultur vorgestellt
2006, Vandenhoeck & Ruprecht. ISBN 3-525-45631-X
Rest Franco
„Sterbebeistand – Sterbebegleitung – Sterbegeleit“
Bevor man sich an bestimmte „Techniken“ der Begegnung mit Sterbenden macht, muss man das Bild des Menschen in seiner Sterblichkeit in Erfahrung bringen.
Mehr als nur ein Handbuch für den stationären und ambulanten Bereich.
2006, Kohlhammer. ISBN 3-17-018917-4
Philosophische Grundlagen zu Geburt, Leben, Sterben und Tod
Michel de Montaigne
„Von der Kunst, das Leben zu lieben“
Montaigne ist neben Epikur wohl bei jeder Beschreibung von Leben und Tod die philosophische Grundlage, der Ausgangspunkt.
Das Buch besitzen und immer wieder Nachlesen beim Versuch, sich ein fundiertes philosophisches Verständnis zu dieser schwierigen Thematik anzueignen.
2005, Eichborn Verlag. ISBN 3-8218-5766-8 (ausgewählte Übersetzung der „Essais“ 1580, von Hans Stilett)
Taurek Bernhard H.F.
„Philosophieren: Sterben lernen?“
Das Schlusswort zu diesem Buch sagt alles aus „Die Sterblichen müssen alle sterben, und keiner der Sterblichen weiss vom morgigen Tag, ob er leben wird.
Unsicher ist der Weg des Schicksals zu gehen, nicht lernbar und nicht erschliessbar durch Technik.“ (Euripides). Beim Lesen dieses Buches begeht man alle Wege im philosophischen Todesverständnis.
2004, suhrkamp taschenbuch wissenschaft. ISBN 3-518-29332-X
Tugendhat Ernst
„Über den Tod“
Ein kleines Büchlein, das man gerne auf sich trägt und immer wieder zum Staunen und Nachsinnen anregt – und zum Schluss geht man mit dem Autor einig: das Leben kann Sinn bekommen teils durch glückliche Umstände, teils (immer auch) durch uns, doch muss es nicht, es kann.
2006, suhrkamp. ISBN 3-518-086859-8
Lenzen Wolfgang
„Liebe, Leben, Tod“
Wahrhaftig eine moralphilosophische Studie, wie es im Untertitel steht, die uns durch das ganze Leben in lediglich 322 Seiten führt.
Viele Text-Zitate aus der ganzen Philosophie, kurze Interpretationsversuche und am Schluss jeder These die Aufforderung zum Selber-Denken.
1999, Reclam, ISBN 3-15-009772-X
Lama Kazi Dawa-Samdup
„Das Tibetanische Totenbuch“
Ein „Muss“ für jeden, der sich mit dem Basiswissen Tod philosophisch und kulturüberschreitend beschäftigen will
1995, Walter-Verlag. ISBN 3-530-88001-9
Gesetzliche und juristische Grundlagen
- Eidgenössisches Justiz- und Polizeidepartement: „Sterbehilfe und Palliativmedizin – Handlungsbedarf für den Bund?“ Bern, 24.04.2006
- Kanton Zug, Antwort des Regierungsrates „Interpellation von Berty Zeiter betreffend Stand und Förderung der Palliative Care im Kanton Zug“ (Vorlage Nr. 1100.1-1110.4) vom 20.05.2003
- Protokoll des Kantonsrates Zug, 16. Sitzung vom 30.10.2003
- Stiftung Sana CERT Suisse: „Standard 25: Palliative Betreuung“ 21.02.2003
- Schweizerische Krebsliga und palliative ch: „Das Freiburger Manifest: Eine nationale Strategie für die Entwicklung von Palliative Care in der Schweiz“ 01.02.2001
- Senat der SAMW: „Recht der Patientinnen und Patienten auf Selbstbestimmung: Medizinisch-ethische Richtlinien und Empfehlungen“ vom 24.11.2005
- „Gesetz über das Gesundheitswesen im Kanton Zug“, vom 30.10.2008 Kapitel 5 Paragraph 31 Patientenrechte und -Pflichten und Paragraph 54









